Stand: 03.11.2026
Kernaussage
Über das Dach geht viel Wärme verloren. Der günstigste Einstieg ist oft die Dämmung der obersten Geschossdecke, wenn der Dachboden nicht bewohnt ist. Muss das Dach ohnehin neu gedeckt werden, ist das der richtige Zeitpunkt für Dämmung von außen – und für die Vorbereitung einer Solaranlage.
Varianten
| Variante | Wann sinnvoll | Kosten (typisch) | Quelle |
|---|---|---|---|
| Oberste Geschossdecke, nicht begehbar | Dachboden ungenutzt | ca. 20–35 €/m² | co2online |
| Oberste Geschossdecke, begehbar | Dachboden als Abstellraum | ca. 40–80 €/m² | co2online |
| Einblasdämmung Holzbalkendecke | Hohlräume vorhanden | ca. 25–50 €/m² | co2online |
| Zwischensparrendämmung (von innen) | Dach bleibt, Dachgeschoss bewohnt | ca. 70–120 €/m² | co2online |
| Aufsparrendämmung inkl. Wiedereindeckung | Neueindeckung geplant | ca. 130–200 €/m² | co2online |
Ohne Gerüst, Entsorgung und Sonderanschlüsse, wo nicht anders genannt. Stand prüfen.
Förderung
- BAFA BEG Einzelmaßnahme Gebäudehülle: 15 % (+ iSFP-Regel wie bei Fenstern), Energieeffizienz-Experte Pflicht. Siehe Fenster: Förderung 2026 (gleiche BAFA-Regeln).
- Alternativ § 35c EStG (20 % über drei Jahre, max. 40.000 €).
- Gesetzliche Dämmpflichten (oberste Geschossdecke) mit Ausnahmen für langjährige Selbstnutzer – Stand nach GModG prüfen.
Siehe auch Fenster & Haustüren, Energetische Sanierung: der Überblick und Energie im eigenen Haus.