Die Faustregel
Wird der Lift nur für eine begrenzte Zeit gebraucht – etwa nach einer Operation oder während einer Rehabilitationsphase – kommt Miete infrage. Ist die Einschränkung dauerhaft und die Nutzung über Jahre absehbar, ist der Kauf meist die wirtschaftlichere Lösung.
| Punkt | Miete | Kauf |
|---|---|---|
| Einmalkosten am Anfang | Montage und Anlieferung | vollständiger Kaufpreis |
| Laufende Kosten | monatliche Miete, meist inklusive Wartung | Wartungsvertrag separat |
| Wirtschaftlich sinnvoll bei | kurzer, absehbarer Nutzung | langer Nutzung über Jahre |
| Rückbau | in der Regel im Vertrag geregelt | eigene Aufgabe, Kosten klären |
| Verfügbarkeit | meist nur gerade Treppen | gerade und kurvige Treppen |
| Gerät | häufig überholte Geräte | neu oder überholt |
Vor der Unterschrift schriftlich klären
- Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und was bei früherem Ende gilt
- Ob Wartung, Störungsdienst und Ersatzteile in der Miete enthalten sind
- Reaktionszeit im Störungsfall, gerade am Wochenende
- Wer den Rückbau übernimmt und in welchem Zustand die Treppe zurückgegeben wird
- Ob eine Kaufoption besteht und wie die Miete dann angerechnet wird
- Bei Mietwohnungen: schriftliche Zustimmung der Vermieterseite
Und wenn die Nutzungsdauer unklar ist?
Dann hilft es, den Bedarf zunächst ehrlich zu beschreiben: Welche Wege im Haus sind betroffen, wie oft täglich, wer nutzt den Lift, und was sagt die behandelnde Ärztin oder der Arzt zur Entwicklung? Unsere Checkliste führt Sie durch diese Fragen, ohne dass Sie Daten angeben müssen.
Mehr dazu, wann sich ein gebrauchter oder gemieteter Lift lohnt: Gebraucht, Miete oder neu?